3. September 2018

Schönster Herbst

Was für ein Sommer und was für ein Herbst. Wieder einmal kletterte das Thermometer in die 20er und dies müsste genutzt werden. Julian und ich haben uns auch sogleich ausgenutzt, um Yuendumu nochmals gemütlich auszufahren und somit die letzten Sonnenstrahlen mit gemütliche 3Bft auf der Ostsee auszunutzen. Von morgens bis abends ging es Kreuz und quer über die Ostsee.

 


11. August 2018

Die Heimfahrt nach Rostock

Wie immer am Ende des Urlaubs, bleibt ein weinendes und ein lachendes Auge… gerade bei den Kindern konnte man die Stimmung am letzten Tag gut ablesen. Alle ein bisschen stiller als sonst, alle nutzten noch die letzten verbleibenden Stunden aus. Aber alle freuten sich auch auf zu Hause, auf Tammy, auf das zurückgebliebene Spielzeug…. da wir in den Wetterkarten schon erkannt haben, dass der Sturm am späten Nachmittag nachlassen sollte und in Richtung Rostock auch weniger werden sollte, haben wir entschieden, Fehmarn noch am Freitag, allerdings erst Nachmittags zu verlassen…. wir würden also erst in der Nacht in Rostock einlaufen. Aber es war eine gute Entscheidung. Nun sitzen wir beim gemütlichen Frühstück und sehen die Traditionsschiffe von der Hanse Sail ihre Kreise ziehen. Wir haben nun genug Zeit, aufzuräumen und nachher noch bei dem Rummel vorbeizuschauen.


10. August 2018

Svendborg – Bagenkop – Burgtief

Von Svendborg aus verschlug es uns in den netten kleinen Hafen Bagenkop. Ein wirklich schöner Hafen und eine gute Alternative zu Marstal, wenn dieser Mal wiederaus allen Nähten platzt. Es ist nicht viel los in dem kleinen Ort, aber es gibt einen Strand mit Badesteg, der Bäcker ist gleich vor der Tür sowie auch der Grillplatz und es gibt eine Menge Platz zum anlegen. Zudem hat der Hafen einen kleinen Aussichtsturm, von dem aus man einen super Blick über das gesamte Hafenbecken hat. Wir nutzten die Sommertage natürlich weiter in vollen Zügen aus… Strand, Sonne, Grillen, Eis essen…. Da sich für die nächsten Tage (insbesondere für das Wochenende, an dem wir in den Heimathafen einlaufen wollten) ein Sturm ankündigte, entschieden wir nach zwei Nächten in Bagenkop in Richtung Fehmarn weiterzuziehen. Den Weg nach Fehmarn legten wir erfreulicher Weise zum größten Teil unter Segel zurück und das bei einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 7,4 Knoten. Da legte sich die Yuendumu so richtig ins Zeug. Angekommen in Fehmarn schloss sich also der Kreis und wir kehrten wieder zurück in den Hafen, wo der Urlaub so richtig begann, um ihn dort wieder zünftig zu beenden. Heiko und ich Haben dort im Hafenrestaurant unseren 10jährigen Hochzeitstag begangen. Jona hat seinen ersten Barsch geangelt (und natürlich wieder freigelassen)
und unser letztes gemeinsames Flottenessen haben wir traditionell am Grill verbracht. Da der Sturm schon einsetzte, mussten Sebastian und Heiko an Deck im Windschatten Grillmeister spielen. Während die restliche Crew gemütlich unter Deck bzw. unter der Kuchenbude saß und aß. Mara und Lilli bereiteten dann noch zum Abschluss eine kleine Gameschow vor, bei der am Ende jeder Gewinner war. Sehr zur Freude und Erleichterung der jüngeren Generation. In der Nacht fegte dann über Fehmarn ein heftiges Gewitter mit Böen, die so stark waren, dass sich unser Boot an der Kaimauer um 30 Grad neigte und alles von den Tischen fiel, was vorher nicht runter geräumt wurde. Zu diesem Zeitpunkt war es schwer vorzustellen, dass wir morgen Nachmittag den Heimweg antreten wollten… denn auch in der Nacht pfiff der Wind mit 8 Windstärken durch den Hafen und an Schlaf war nur zeitweise zu denken.


5. August 2018

Fårborg – Lyø – Svendborg

Nun sind wir im Prinzip schon auf dem Rückweg unserer kleinen Dänemark-Runde. Den Kindern ist das sicher noch nicht ganz bewusst, obwohl wir es immer mal wieder erwähnen. Im Moment befinden wir uns in Svendborg und sitzen den Starkwind ein wenig aus. Heute gab es dann auch die, von den Kindern, lang ersehnte Shoppingtour. Zum Glück hatten hier in Svendborg die wichtigsten Läden auch am Sonntag geöffnet: der H und M, der Spielzeugladen und der große Supermarkt. So hat dann auch jeder Gelegenheit etwas zu erstehen. Die Vorräte wurden aufgefrischt, die großen Mädels deckten sich bei H und M im Partnerlook ein und Finn und Jona konnten ihr Urlaubsgeld in Lego und Playmobil investieren.
Wir sind gestern hier in Svendborg angekommen, nachdem wir unsere nette kleine Ankerbucht vor Lyø verlassen haben. Dort haben wir einen ganzen Tag bei hochsommerlichen Temperaturen im seichten, angenehm temperierten Wasser vebracht, ab und zu den Platz gewechselt und gegrillt. Die Nacht war ein bisschen schaukelig, da der Wind ein wenig auffrischte, aber alles in allem fühlte es sich ein bisschen nach Karibik an. Da sich der Starkwind schon lange angekündigt hat, stand unser Entschluss auch schon einige Zeit fest, dass wir wohl nach zwei Tagen das lauschige Plätzchen verlassen müssen und uns nach Svendborg in den Hafen verlegen müssen. Die Yuendumu hattenach den zwei Tagen Ankern (ohne Landstrom) zwar ein wenig Startschwierigkeiten, da die Starterbatterie nicht mehr die volle Leistung erbringt, aber nachdem wir diese mit der Verbraucherbatterie überbrückt haben, lief der Motor wieder. Fazit: Starterbatterie muss ausgetauscht werden.
Bevor wir uns nach Lyø begeben haben, verbrachten wir einige Tage in Fårborg. Ein nettes kleines Hafenstädtchen mit einer schönen kleinen Fußgängerzone. Die Kinder übten für uns eine kleine Zirkusshow ein, nachdem sie von einem gerade gastierenden Zirkus auf dem Marktplatz inspiriert wurden. Sehr lustig, wie sich die Kinder den ganzen Tag mit den Vorbereitungen beschäftigten.
Morgen werden wir in den vorletzten Hafen einlaufen, bevor sich unsere Flotte dann wieder trennt und die Boote in die Heimathäfen einlaufen. Morgen geht es nach Bagenkop und als nächster und letzter gemeinsamer Stop auf unserer Route folgt dann wieder unser Ausgangsort Fehmarn.


28. Juli 2018

Blutmond über Marstal

Am Donnerstag ging es dann weiter nach Marstal auf der Insel Aerø in Dänemark. Wir legten für unsere Verhältnisse ein frühen Start hin, um die 3 Bft auch gut ausnutzen zu können. Es ging auch anfangs recht zügig mit 4-5 kn los, unter der Fehmarnsund Brücke im doppelten Vorsegelschmetterling. Aber so auf der Häfte der Strecke schlief der Wind dann wieder ein und der Motor müsste dann mit 5-6 kn weiter machen. Die Sonne brutzelte auf unsere Köpfe. Nur die Solarzele im Heck bot dem Steuermann ein wenig Schatten. In Marstal war der Hafen, als wir kurz vor 17:00 Uhr einliefen, natürlich schon voll und wir konnten nur ein kleinen Platz an der Kaimauer unser eigen nennen. Am nächsten Morgen nach dem Frühstück haben wir uns dann ersteinmal an den Rundsteg umgelegt. Nun liegen wir hier schon drei Tage und genießen den Sommer. Am Freitag warteten wir dann alle auf das Naturschauspiel von dem wir schon so viel in der Zeitung gelesen haben…. Die Jahrhundertmondfinsterniss. Zu unserer aller Enttäuschung sah es zunächst so aus, als ob wir den vielbesagten Blutmond und den Mars doch nicht sehen können, da der aufkommende Wind auch ein diesiges Wolkenband vor sich her schob. Aber dann, kurz bevor wir schon die Hoffnung aufgaben, entdeckte Finn ihn dann doch noch… Der Tag war gerettet. Zwischendurch schob sich hier ein kurzer Sommersturm von beachtlicher Stärke durch. Das Wetter hat sich inzwischen soweit beruhigt, dass es momentan nur noch in der Nacht stärker windig ist. Einige ausgedehnte Strandtage mit Schnorcheln, Opti fahren, und ausruhen liegen nun hinter uns und es wird langsam Zeit, den Hafen zu wechseln. Wir wollen morgen in Richtung Fårborg weiterfahren.


25. Juli 2018

Sommer, Wasser, Sonnenschein

Der heiße Sommer hat und voll im Griff. Seit drei Tagen scheint die Sonne nur nicht, wenn es Nacht ist. Wir sind momentan auf Fehmarn. Den ersten Tag haben wir gleich einen Strandtag eingelegt…. Man weiß ja nie, wann sich der Sommer wieder verabschieden wird…. da es ja immer irgendeinen Haken geben muss, verirrten sich leider in die Badebucht etliche Feuerquallen.

Das trübte etwas den Strandstimmung, da man nur an bestimmten Stellen einigermaßen gefahrenfrei baden konnte. Wir entschieden uns daher in den folgenden Tagen, nicht an den Strand zu gehen, um zu baden, sondern in die, dem Hafen vorgelagerte, Bucht mit unserer Miniflotille (bestehend aus: Opti, Banana-Boot, Dingi, Stand-Up-Paddle) zu fahren um dort auf der Sandbank zu Schnorcheln, Meerjungfrauen auszubilden oder einfach nur zu planschen. Wir packten unseren neu erworbenen Opti aus und Mara segelte mit Lilli zusammen über die kleine Bucht.
Morgen werden wir dann wieder aufbrechen und uns nach Marstal begeben. Wir erfreuen uns an dem Spitzensommer und hoffen, dass er auch noch so bleibt. Es ist lange her, dass wir abends beim grillen im T-Shirt sitzen können….


21. Juli 2018

Der Urlaub kann beginnen

Nachdem wir Pfingsten in Kühlungsborn waren, um schon einmal den ersten Törn in diesem Jahr zu starten und die Kosogs und ihr neues Boot zu treffen. Da sie jetzt in Boltenhagen liegen, bleibt Kühlungsborn ein guter Treffpunkt in der Mitte.
Jetzt jedenfalls sind wir gut gerüstet für ein neuen Sommer Urlaub. Die Kinder haben mittlerweile ein Optischein gemacht und wir haben uns darauf hin auch gleich einen Opti zugelegt. Dieser liegt jetzt festgezurrt im Bug und wartet auf seinen ersten Einsatz. Mal sehen was der Sommer so bringt, aber im Momment sieht das Wetter ja ganz gut aus.
Morgen geht es dann los. Erst einmal tanken in der Hohen Düne und dann auf nach Fehmarn…..


26. März 2018

Wetter, Wetter….

Was ist bloß mit dem Wetter los…. Na ja, am letzten Samstag war es dann endlich soweit. Die ersten Frühlingssonnenstrahlen kündigten sich an. Also sind wir alle schnell ins Auto und ab nach Gehlsdorf, um zu schauen wie unsere Yuendumu den langen und voralledingen kalten Winter (-16grad) überstanden hat. Dank der guten Isolierung und das wir so tief unter der Wasserlinie liegen (ca.2/3), fielen die Temperaturen laut Bordthermometer nur bis auf -7grad. Im Grossen und Ganzen hat die Yuendumu den Winter wie eh und je gut überstanden. Der Motor sprang gut an, ein bisschen weiße Abgase, was aber nach einer so langen Standzeit normal ist. Nun hoffen wir das es endlich ein wenig wärmer wird, damit wir uns dem ausgiebigen Frühjahrsputz widmen können.