Von: Katja HartfielKatja Hartfiel

Mit 8 Knoten nach Fehmarn

Da hatten wir sie wieder, die altbekannte Ostsee. Mit Wellenbergen an die 2 Meter und immer aus der Richtung, aus der es besonders unangenehm zu sein scheint. Zum Glück kam zumindest der Wind aus der richtigen Richtung und wir konnten mit 2 Reffs im Groß mit bis zu 8,4 Knoten Spitzengeschwindigkeit auf Fehmarn zudüsen. Bis auf einen kleinen Regenschauer schien zum Glück auch die Sonne und das Boot wurde nur nass, wenn sich die Wellen über die Yuendumu brachen.
Unsere jüngsten Crewmitglieder, Madita und Finn, erwischte es denn auch und sie beförderten das kürzlich zugenommene Mahl, dank der Wellen, wieder nach draußen. Alle anderen kämpften zwar mit flauem Magen, blieben jedoch von Schlimmerem verschont. 6 Stunden Achterbahnfahren ist auch nicht so leicht zu verkraften und so waren alle einigermaßen froh, den Hafen Orth auf Fehmarn gegen 16:00 Uhr erreicht zu haben.
Kaum festgemacht, frischte der Wind noch einmal auf. Wir sind quasi genau zur richtigen Zeit im Hafen eingelaufen. Unterwegs erhielten wir von der „Carpe Diem“ Nachricht, dass sie in Bagenkop eingelaufen sind und sie wohl unsere kleine Flotte zu einem späteren Zeitpunkt wieder vervollständigen wird.
Nun genießen wir erstmal einen Tag Ruhe auf Fehmarn und hoffen für den Rückweg nach Rostock moderatere Bedingungen. Im Moment verspricht der Wetterbericht dies zumindest….

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