Von: Katja HartfielKatja Hartfiel

Rostock – Gedser

Und los geht es…. Alle (insbesondere die Kinder) hatte nun das Fernweh gepackt. Wir hatten die Vorräte aufgefrischt und das Boot zu Ende geputzt. Zu allem Überfluss hat auch noch die Lichtmaschine den Geist aufgegeben und Heiko musste die alte gegen unsere noch ältere (Ersatz)Lichtmaschine austauschen.  Trotzdem es relativ böig war, entschieden wir mit der Crew der „Carpe Diem“ trotzdem den Versuch zu starten und die Reise zu beginnen. Die „Carpe Diem“ nahm als erstes Tuchfühlung mit der Ostsee auf und meldete mäßige Welle, guten Wind und schönes Segelwetter. Also folgten wir ihr, konnten Sie jedoch, als wir die Warnow verließen, nur noch am Horizont ausmachen. Tatsächlich waren die Verhältnisse super, schönes Segelwetter, die Stimmung gut. Relativ schnell jedoch schlug das Wetter um und der Wind sowie die Ostseewelle wurde immer heftiger. Beide Jungs ereilte die Seekrankheit und der Rest der Crew hielt sich auch nur noch mehr Recht als schlecht auf den Beinen. Nach einem langen anstrengenden Segeltag erreichten wir den Hafen von Gedser. Wir liegen nun im Päckchen mit der „Carpe Diem“ und genießen die Zeit. Gestern waren wir am Strand und genossen einen sonnigen Tag. Am Abend unser Ritual in Gedser: Grillabend …. und das Urlaubsfeeling stellte sich ein.  Eigentlich wollten wir heute schon weiter, allerdings wehte heute ein heftiger Wind und wir entschieden uns, nach dem doch recht heftigen Start, erst am Freitag weiter zu fahren. Morgen sollen die Verhältnisse sehr viel besser sein. Da müssen wir fast mit Flaute rechnen…. Dann geht es weiter nach Klintholm. Dort werden wir erstmal einige Tage verbringen (müssen), da sich ein ziemlich heftiger Sturm ankündigt.

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