Von: yuendumuyuendumu

Svendborg – Bagenkop – Burgtief

Von Svendborg aus verschlug es uns in den netten kleinen Hafen Bagenkop. Ein wirklich schöner Hafen und eine gute Alternative zu Marstal, wenn dieser Mal wiederaus allen Nähten platzt. Es ist nicht viel los in dem kleinen Ort, aber es gibt einen Strand mit Badesteg, der Bäcker ist gleich vor der Tür sowie auch der Grillplatz und es gibt eine Menge Platz zum anlegen. Zudem hat der Hafen einen kleinen Aussichtsturm, von dem aus man einen super Blick über das gesamte Hafenbecken hat. Wir nutzten die Sommertage natürlich weiter in vollen Zügen aus… Strand, Sonne, Grillen, Eis essen…. Da sich für die nächsten Tage (insbesondere für das Wochenende, an dem wir in den Heimathafen einlaufen wollten) ein Sturm ankündigte, entschieden wir nach zwei Nächten in Bagenkop in Richtung Fehmarn weiterzuziehen. Den Weg nach Fehmarn legten wir erfreulicher Weise zum größten Teil unter Segel zurück und das bei einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 7,4 Knoten. Da legte sich die Yuendumu so richtig ins Zeug. Angekommen in Fehmarn schloss sich also der Kreis und wir kehrten wieder zurück in den Hafen, wo der Urlaub so richtig begann, um ihn dort wieder zünftig zu beenden. Heiko und ich Haben dort im Hafenrestaurant unseren 10jährigen Hochzeitstag begangen. Jona hat seinen ersten Barsch geangelt (und natürlich wieder freigelassen)
und unser letztes gemeinsames Flottenessen haben wir traditionell am Grill verbracht. Da der Sturm schon einsetzte, mussten Sebastian und Heiko an Deck im Windschatten Grillmeister spielen. Während die restliche Crew gemütlich unter Deck bzw. unter der Kuchenbude saß und aß. Mara und Lilli bereiteten dann noch zum Abschluss eine kleine Gameschow vor, bei der am Ende jeder Gewinner war. Sehr zur Freude und Erleichterung der jüngeren Generation. In der Nacht fegte dann über Fehmarn ein heftiges Gewitter mit Böen, die so stark waren, dass sich unser Boot an der Kaimauer um 30 Grad neigte und alles von den Tischen fiel, was vorher nicht runter geräumt wurde. Zu diesem Zeitpunkt war es schwer vorzustellen, dass wir morgen Nachmittag den Heimweg antreten wollten… denn auch in der Nacht pfiff der Wind mit 8 Windstärken durch den Hafen und an Schlaf war nur zeitweise zu denken.

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